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Piratennachwuchs räumt beim 37. Burkhard-Annutsch-Turnier ab




Zum inzwischen 37. Mal fand am vergangenen Samstag in der Bottroper Dieter Renz Sporthalle das Burkhard–Annutsch-Gedenkturnier der Judoka statt.


Burkhard Annutsch, der selbst ein erfolgreicher JC 66 Judoka war und vor vielen Jahren bei einem Unfall ums Leben kam, wäre sicherlich stolz auf die fortlebende Tradition in Bottrop und auf die Leistungen der Nachwuchskämpferinnen und -kämpfer. Auch wenn die 66er nach der schweren Coronazeit noch nicht wieder in voller Mannschaftstärke antreten konnten, kämpften doch 16 Judopiraten in den Altersklassen u11 und u13 um die begehrten Medaillen. Dabei sprangen ganze sieben Goldmedaillen heraus. Dazu gesellten sich fünf silberne und vier bronzene Medaillen.


Die Erstplatzierten, welche jeweils in all ihren Kämpfen unbesiegt blieben hießen Tuana Gümüstekin, Julia Reuschenbach, Balthasar Borowski, Mansur Edilov, Luka Konradi, Jakob Hirschfelder und John-Lukas Patz. Die zweiten Plätze sicherten sich Elena Szewczyk, Emma Kuhlmann, Julia Weidner, Emma Bremkens und Aiden-Jaron Schraven. Dritte wurden Eva Krausenbaum, Rob Nadrjan, Süleymann Celik und Paul Wörsdörfer. Das starke Abschneiden unterstreicht die Kampfstatistik, denn von insgesamt 44 Kämpfen konnten die JC-Piraten ganze 28 für sich entscheiden.


Auch inhaltlich war Trainer Sven Helbing optimistisch: „In diesen Altersklassen ist es schön zu sehen, dass einige bereits sowohl geübte Trainingsinhalte, als auch direkte Kampfanweisungen auf der Wettkampfmatte umsetzen können. Das ist nicht selbstverständlich und für mich immer ein gutes Entwicklungszeichen. Da ist die Platzierung letztendlich erstmal zweitrangig. Natürlich wollen die Sportler Erfolg haben und das muss auch bis zu einem gewissen Punkt organisiert werden, doch wir legen hier Grundlagen, die ihnen später helfen sollen, wenn der Druck und die Erwartungen steigen. Hier geht es darum, einerseits spielerisch Spaß am Judo zu haben, andererseits aber auch die nötige Ernsthaftigkeit zu zeigen, sich entwickeln zu wollen. Und das ist bei unserem Nachwuchs sichtlich gegeben.“

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